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  Toplak  Australien

Australien | Leidenschaft

In Gedanken an Australien, ergießt sich die Emotion Leidenschaft in ganzer, sinnbildlicher Wortgewalt zu diesem Kontinent als Wechselbad der Gefühle. Leiden schafft. Jou, mitten im Ruhrgebiet eine solche „Liebeserklärung“, is klar. Möglicherweise ja auch genau aus diesem
Grunde. Ziehen sich Gegensätze nicht an? Ist man da, will man weg. Ist man weg, will man hin. Zuhause ist es doch am schönsten. Jeder wird da für sich in seiner Ambition eine Antwort drauf finden oder gefunden haben.

 

Das Ruhrgebiet steht mit seiner Enge im absoluten Gegensatz zu Australiens Weiten. Das alleine macht es schon so anders. Australien lebt von und mit vielen unterschiedlichen Nationalitäten, dass macht es so ähnlich. Die Menschen sind offen und warmherzig, dass macht es so vertraut. Australien riecht nach Australien, unverkennbar wie einst das Ruhrgebiet, dass macht es für mich so einzigartig. Später kam dann noch der sich im laufe der Zeit immer weiter entwickelte Hang zur unendlichen und einzigartigen Natur.

Woher diese Leidenschaft kommt? Ich greife mal einwenig zurück.

In meiner Ausbildungszeit zum Schildermaler, also vor über 30 Jahren, suchte ich aus eigenem Antrieb den Kontakt zu meinen mir bis dahin fast unbekannten australischen Verwandten. Die Schwester meines Vaters, also Tante Friedchen und mein Onkel Eugen ergriffen in den 50igern die Chance der australischen Anwerbung deutscher Arbeitskräfte als Auswanderer, bzw. aus deren Sicht als Einwanderer.
In den folgenden Jahren entstand hieraus eine eher freundschaftliche als verwandtschaftliche Beziehung. Anfang der 80iger Jahre gründete einer meiner Cousin, Peter Kibeiks eine Werbefirma nahe Melbourne.  Dies weckte mein nun verstärktes Interesse und gab den entscheidenden Impuls. So kam es wie es kommen sollte, ich startete meinen ersten Trip nach Down under. In den zurück-liegenden Jahren besuchte ich und zuletzt mit Kind und Kegel den fünften Kontinent ein halbes Dutzend mal, insgesamt habe ich mittlerweile fast ein Jahr meines Lebens in Australien verbracht und fast 20000 Kilometer auf den mir so vertrauten, staubigen Straßen zurückgelegt. Immer auf der von mir empfundenen, verkehrten Straßenseite. Und was kann ich sagen, ich glaube einen kleinen, sehr kleinen Teil dieses Landes etwas zu kennen und zu verstehen. Wenn es eine zweite Heimat geben kann, dann fühlt sie sich so glaube ich, so an.

 

Wenn Sie diesen Kontinent besuchen möchten, stehe ich Ihnen für Informationen gerne zur Verfügung.
Scheuen Sie sich nicht mich anzusprechen, how is going maid.

 


  Jophi

 

Jophi | australische Klänge made in Marl

Hinter dem Namen verbergen sich die Didgeridoo-Spieler Joscha Marinkas und Phillip Schröder, die seit 1995 zusammen spielen. Ihr Instrument ist das Didgeridoo, jenes zunächst von den australischen Ureinwohnern benutzte hohle Rohre, dem Musiker wie die beiden eine unglaubliche Klangvielfalt entlocken können. 
Den Zuhörer erwarten zum einen ruhige, entspannende Klänge, aber auch kraftvolle, perkussive Songs deren Grundlagen das Duo von Trommelrhythmen hergeleitet hat. Auch Trommeln wie Congas oder Cajons und Kleinstpercussions setzen die beiden Musiker gekonnt ein.

www.myspace.com/jophi-marl

   
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